Wein & Genuss

Einführung

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Egal wie viele Weinseminare ich besucht oder selbst abgehalten habe, eine Frage kommt immer wieder: „Was ist ein guter Wein?“, und wenn man schon etwas hintergründiger fragt: „Was macht einen guten Wein aus?“. Überraschenderweise kommt auch immer wieder die Antwort: „Er ist gut, wenn er gut schmeckt.“ Dabei könnte man es jetzt eigentlich belassen, aufstehen, sich ein Gläschen einschenken und das Geld sparen, dass man gerade geplant hat, für ein Weinseminar auszugeben. Woher also die Faszination für den Wein, der sich über tausende von Jahren als geradezu mythische Flüssigkeit über alle Moden hinweg als Teil unserer Kultur manifestiert hat? Warum gibt es so viele Weinbegeisterte und warum besuchen so viele Menschen Weinseminare, wenn die Antwort doch so offensichtlich ist? Warum gibt es nicht mehr Bierseminare, Fruchtsaftseminare etc.?

Entdecken Sie neue Geschmäcker

Ich glaube, das hat mehrere Gründe, aber sicherlich gibt es einen, für den Wein schon seit seiner Entdeckung steht: Die Geselligkeit. Von jeher gilt Wein als verbindendes Element, das ausgeschenkt wird, wenn es etwas zu feiern gibt, zu einem besonderen Anlass, wenn Freunde zu Besuch kommen, zum Abendessen, aber auch, wenn man sich alleine nach einem Gläschen sehnt und in Erinnerungen schwelgt. Wein ist so facettenreich wie die Anlässe, zu denen man ihn genießen kann. Bei der Grillparty darf der Rosé nicht fehlen. Ebenso wenig wie der Chasselas zum Raclette, der Haut Médoc zum Lamm oder Weißwein zum Fisch? Ja, da geht’s schon los. Ist das wirklich so? Nur weißen Wein zum Fisch. Ist das nicht überholt? Tja, da sind wir also mit Fragen, die wir uns stellen und die am Ende doch wieder jeder für sich beantworten muss. Denn bekannterweise lässt sich über Geschmack trefflich streiten …aber bitte mit einem Glas Wein in der Hand.

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